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Mit Abstand am grünsten

Konzepte für zukunftsfähige Grünräume in Zeilenbausiedlungen der 1950er- und 1960er-Jahre

Veranstaltungsgrunddaten:

Dozentin: Dr.-Ing. Sylvia Butenschön / Dr. Ina Säumel

Projekt, 8 SWS (12 LP/ECTS)

Modul: Masterprojekt

Termin: Donnerstags 15-18 Uhr, Raum B 109                                                                     Freitags 9-16 Uhr, Raum B 117 (FG Denkmalpflege)

Veranstaltungsbeginn: 16.10.2015 bis 11.02.2016

Anzahl TeilnehmerInnen: max. 15

Exkursion: 12.-13.11.2015 Hamburg

 

Beschreibung:

Im Projekt geht es um die Auseinandersetzung mit dem Wohnumfeldgrün von Siedlungen des Geschosswohnungsbaus, das häufig abfällig als „Abstandsgrün“ bezeichnet wird. Tatsächlich sind dieses Grünräume in den seit den 1920er Jahren entstandenen Zeilenbau-Siedlungen als Abstand zwischen den Häusern notwendig, um das zu erreichen, was die PlanerInnen beabsichtigten: Licht, Luft und Sonne in die Wohnungen zu lassen und gleiche, gute Wohnbedingungen für alle zu ermöglichen. Die verschiedenen historischen Konzepte in den 1920er- bis 1970er-Jahren bedingten unterschiedliche Ausgestaltungen dieser Grünräume als Mietergärten, Rasenflächen, die u.a. als Bleichwiesen genutzt werden konnten, Kinderspielplätze und Sitzplätze für den geselligen Aufenthalt.

Wir wollen die Konzepte und Strategien der PlanerInnen von Wohnumfeldgrün ermitteln und analysieren. Waren sie erfolgreich hinsichtlich der Erreichung der zeitgenössisch geforderten Ziele? Waren die Ansätze in der Retrospektive nachhaltig und robust? Welche räumlich-formalen Qualitäten finden sich in den Anlagen, die mitunter auch nach Entwürfen bekannter LandschaftsarchitektInnen gestaltet wurden? Wenn es „zu wenig“ Gestaltung ist, was sich zwischen den Zeilen findet – wäre der Raum geeignet für die Integration von privaten oder gemeinschaftlichen Gärten, für das „urbane Gärtnern“, das derzeit so populär ist, lassen sich Anlagen zum Regenwassermanagement einfügen?

Verschiedene Ergebnisse sind denkbar: ein gartendenkmalpflegerischer Restaurierungsplan für eine qualitätvolle historische Gestaltung, ein Entwurf für eine zukunftsfähige Neugestaltung unter Respektierung des historischen Bestandes oder auch ein Konzept für einen „Baukasten“ unterschiedlicher Module, die in bestehende Grünräume eingefügt werden können und diese zukunftsfähig machen.

Bei der Bearbeitung der Aufgaben steht die Teamarbeit im Vordergrund

Folgende Arbeitsmethoden werden geübt:

  • Recherche in zeitgenössischen Zeitschriften und Literatur, Archivrecherche
  • (Wahrnehmungs-)Analyse von erhaltenen Objekten, Expertenbefragung
  • Wissenschaftliches Schreiben und Präsentationen (Entwurfsvorstellungen, Referate, Führungen)

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