direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Annäherungen an grundlegende sprachliche Konstruktionen auf dem Gebiet der urbanen Diskurse

Themen und Fragestellungen der Denkmalpflege sind in einen breiten und komplexen Kontext eingebettet, der von den Diskursen über das Urbane und das Urbanistische gebildet wird. Bedeutungsträger dieser Diskurse sind Begriffe und Konzepte, die - oftmals unhinterfragt - die aktuellen Themen und Inhalte der unterschiedlichen Debatten besetzen und strukturieren. Um die Bedeutungen und Funktionen von zentralen Begriffen und Konzepten der urbanen und urbanistischen Diskurse herauszuarbeiten, ist es zum einen notwendig, deren Herkunft und Geschichte zu erkunden und zu rekonstruieren. Zum anderen sind die Routinen und Selbstverständlichkeiten aufzudecken und abzutragen, durch welche die jeweiligen Schlüsselbegriffe und Schlüsselkonzepte ihre Bedeutung und Wirkungsmacht erhalten.


Im Rahmen des offen gestalteten und bewusst nicht scharf abgegrenzten Forschungsbereichs sollen Annäherungen an zentrale Begriffe und Konzepte auf dem Gebiet der urbanen Diskurse unternommen werden. Zurückgegriffen wird dabei etwa auf diskurs-analytische und genealogische Herangehensweisen, Haltungen und Methoden, die für die historisch-kritischen Analysen fruchtbar gemacht werden. Im abgeschlossenen Dissertationsprojekt von Nikolai Roskamm über den Begriff `Dichte´ ist dieser Ansatz bereits umfangreich angewendet worden. In der laufenden Dissertation von Stephanie Herold wird derzeit eine Auseinandersetzung mit dem Begriff/ Konzept `Schönheit´ durchgeführt.

Im Projekt "Die unbesetzte Stadt: Postfundamentalismus und das urbanistische Feld" (Projektleitung: Nikolai Roskamm, für das ein Sachmittelantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG gestellt wurde, werden die Disziplinen, die sich konstitutiv mit der Stadt und dem Städtischen beschäftigen, mit der politischen Theorie/Philosophie des Postfundamentalismus konfrontiert. Mit dieser Konfrontation sollen die gängigen Analysemethoden des urbanistischen Feldes verlassen und jenseits der dort üblicherweise verfügbaren Kategorien und Denkmodelle nach neuen und unkonventionellen Hinterfragungsstrategien geforscht werden. Die Verbindung der eher praxisnahen urbanistischen Diskurse mit dem abstrakten Denken über das Politische und Soziale ermöglicht einen Zugang zur Analyse der historisch und gegenwärtig wirksamen Fundamen¬te und Routinen, auf denen das urbanistische Feld aufgebaut ist."

Gartenhistorisches Forschungskolloquium 2008 & 2010 an der TU Berlin

Das Gartenhistorische Forschungskolloquium ist ein Forum für Nachwuchswissen-
schaftler/innen, die an Dissertationen über gartenhistorische Themen arbeiten oder unlängst auf diesem Gebiet promoviert haben. Themenfeld  ist die Gartengeschichte im weitesten Sinne, umfasst also auch Arbeiten aus dem Gebiet der Geschichte des Stadtgrüns, gestalteter Landschaften und der Gartendenkmalpflege. Die Veranstal-
tung bietet Gelegenheit, die Vorhaben und bisherigen Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen und mit anderen Forscher/innen der Kultur- und Kunstge-
schichte von Gärten und Parks Erfahrungen auszutauschen.

Ehemalige Forschungsprojekte von Frau Prof. Dr. Astrid Debold-Kritter

  • Terezìn - Theresienstadt (1997 - 2005)

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe