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TU Berlin

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Ausstellung des Studienprojektes "Neben der Spur"

Lupe

Neben der Spur reihen sich die Bahnhofsempfangsgebäude entlang der Zugstrecke Berlin-Hamburg aneinander. Wer aus dem Zug blickt, sieht sie auftauchen und verschwinden wie Traumbilder aus jenen Tagen, als die Eisenbahn das Empfinden für Zeit und Raum revolutionierte.

Vom Glanz des 19. Jahrhunderts ist kaum noch etwas übrig. Im Zuge ökonomischer Umstrukturierungen der Deutschen Bahn wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Bahnhofsgebäude verkauft. Während sie mancherorts mit neuem Leben erfüllt wurden und heute z. B. eine Pension, Touristeninformation oder Gewerbe beherbergen, verfallen andere zusehends. Mit der Frage, wie eine Umnutzung und Inwertsetzung von Bahnhofsempfangsgebäuden aus Sicht der Denkmalpflege erfolgen kann, haben sich die Studierenden im Rahmen eines Studienprojekts im Wintersemester 2019/18 im Fachgebiet Denkmalpflege am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin befasst.

Die Ausstellung thematisiert die kulturhistorische Bedeutung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg sowie insbesondere der leerstehenden Empfangsgebäude in Friesack, Paulinenaue und Neustadt (Dosse). Sie ist Teil einer Sammlung von Ideen zur Inwertsetzung, die vor allem die lokalen Akteure ermächtigen soll, die Empfangsgebäude wieder wahrzunehmen und als Teil ihrer Geschichte sich anzueignen. Weitere Ergebnisse des Projekts sind Anleitungen für Aktionstage und eine Handreichung zu Best Practice-Beispielen inklusive Ansätzen zur Entwicklung der Gebäude.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 02. März 2019 um 15 Uhr mit einer Vernissage bei Kaffee und Kuchen eröffnet und wird im Anschluss zwei Wochen lang im Schaufenster des Ladengeschäfts Marktstraße 2 in Friesack zu sehen sein.

Ringvorlesungsreihe des Graduiertenkollegs „Identität und Erbe“

Auch im Sommersemester 2018 findet die Ringvorlesungsreihe des DFG-Graduiertenkollegs 2227 "Identität und Erbe" ihre Fortsetzung. Eingeladen sind Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Denkmalpflege, Bauforschung, Kultur- und Kunstgeschichte, Medienphilosophie, Architekturtheorie, Critical Heritage Studies, Geographie und UNESCO World Heritage Management, um aus ihrem Blickwinkel über Zusammenhänge zwischen "Identität" und Kulturerbe" zu sprechen. Die Vorlesungen finden alternierend an der TU Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar statt. Die beiden Institutionen tragen seit Oktober 2016 gemeinsam das von der DFG geförderte Graduiertenkolleg. An beiden Standorten arbeiten derzeit insgesamt 16 Promovierende an ihren Dissertationsvorhaben.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.identitaet-und-erbe.org

Der Eintritt ist frei und wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

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