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TU Berlin

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Aktuelles

Tagung: Orte des Ankommens. Lager, Unterkünfte und Siedlungen für Geflüchtete in Europa seit 1945. Architekturen, Wandel, Erinnerung

Anlässlich des Jubiläums zu 70 Jahren Notaufnahmelager Marienfelde veranstaltet die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit unserem Fachgebiet Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe der Technischen Universität Berlin eine internationale Tagung „Orte des Ankommens. Lager, Unterkünfte und Siedlungen für Geflüchtete in Europa seit 1945. Architekturen, Wandel, Erinnerung“ am 12-14.April 2023.

Wir hoffen, so nicht nur Forscher*innen zusammenzubringen, die zu diesem noch wenig bearbeiteten Thema arbeiten, sondern auch einen Austausch zwischen historischer Forschung und aktuellen Perspektiven auf das Thema anzuregen. 

Den ausführlichen Call for Papers finden Sie hier.

 

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Werkstattgespräche zur DDR-Planungsgeschichte

Vom 19. bis 20. Mai findet am IRS in Erkner u.a. in Kooperation mit dem Fachgebiet Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe das 17. Werkstattgespräch zur DDR-Planungsgeschichte statt. Eine Onlineteilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Weitere Informationen zu Programm und der Zugangslink finden sich unter

https://leibniz-irs.de/aktuelles/veranstaltungen/2022/05/neue-forschungen-zur-ddr-planungsgeschichte

 

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Neu erschienen

Stephanie Herold und Sophie Stackmann: Gemeinsam Räume schaffen. Facetten kollektiven Arbeitens in Architektur und Planung, in: Artistic Collaborations. The Practice and Aesthetics of Working Together (=Journal of Literary Theory, Bd. 16, H.1), hg. v. Ines Barner, Anja Schürmann, Kathrin Yacavone, 2022.

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/jlt-2022-2020/html

 

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Auf Dauer provisorisch. Behelfsheimsiedlungen in Berlin.

Im Wintersemester 2021/2022 fand das Master-Projekt "Auf Dauer provisorisch. Behelfsheimsiedlungen in Berlin." am FG Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe unter der Leitung von Prof. Dr. Stephanie Herold statt.

Zwischen 1943 und 1945 wurden unter Regie des eigens errichteten Deutschen Wohnungshilfswerk Notunterkünfte für die durch den Bombenkrieg wohnungslos gewordene Bevölkerung errichtet. Grundlage für diese sogenannten Behelfsheime war der „Reichseinheitstyp“, ein eingeschossiger Bau mit zwei Zimmern und einer Grundfläche von ca. 20-30 Quadratmetern. Auch in den Berliner Randbezirken wurden Siedlungen mit Bauten dieses Typs errichtet, wobei die Arbeit oft durch Zwangsarbeiter verrichtet wurde. Nach dem Krieg hatten diese Siedlungen unterschiedliche Schicksale, einige bestehen aber bis heute. Sie wurden teilweise in Kleingartenanlagen umgewandelt, oder dienen, sukzessive aus- und weitergebaut, weiterhin als Wohnorte.

Im Rahmen des Projekts wurden diese sehr unterschiedlichen Siedlungen erfasst und in Bezug auf ihre historische Dimension und verschiedenen Bedeutungsebenen – als (unbequemes) Erbe, Wohnort und vielleicht auch Heimat – untersucht.

Die gewonnen Erkenntnisse sind auf folgender Website zusammengefasst worden.

 

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Ringvorlesung Kunst- und Architekturgeschichte der Ukraine
Sommersemester 2022 

Täglich sehen und hören wir Nachrichten vom Krieg in der Ukraine, von Kriegsopfern, zerstörten Gebäuden und zerstörten und gefährdeten Denkmalen und Kulturgütern. Die meisten von uns wissen wenig von der Kultur und der Kunst- und Architekturgeschichte der Ukraine. Das wollen wir ändern.

Die Institute für Stadt- und Regionalplanung, Lehrstuhl für Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe, für Architektur, für Kunstgeschichte und historische Urbanistik der TU Berlin, das Architekturmuseum der TU, das Caspar-David-Friedrich-Institut für Kunstgeschichte der Universität Greifswald und das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS laden gemeinsam zu einer Ringvorlesung ein, in der Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine über die Kunst- und Architekturgeschichte ihres Landes sprechen werden.

Prof. Dr.i.R. Gabi Dolff-Bonekaemper, TU Berlin 

 

Zeit: Jeweils freitags 16:00-18:00 Uhr

Ort: Die Vorträge werden auf Zoom gehalten, eingewählte Zuhörer*innen können Fragen stellen und diskutieren.

 

Programm

 

Termine und Vorträge:

  • 06.05.2022: Svitlana Smolenska: Modernist Architecture and Architectural Heritage in Kharkiv

  • 13.05.2022: Marta Smolinska: Ausgewählte Werke der jungen ukrainischen Künstlerinnen Hanna Shumska und Vitalii Shupliak im Kontext der Kriegsikonographie und De(kon)struktion von aesthetischen Regimen

  • 20.05.2022: Jerzy Gorzelik: Ukrainischer Stil oder gesamtrussische Formen? Nationenbildung und der Streit um die Holzarchitektur

  • 27.05.2022: Mariana Levytska: Unreal Reality of War: Ukrainian Graphic Artists’ Response

  • 03.06.2022: Timo Hagen: Das k.k. Militär-Invalidenhaus in Lemberg/Lwiw zwischen Krieg und Frieden

  • 10.06.2022: Yevheniia Molyar: Preserving Soviet Mosaics in Ukraine

  • 17.06.2022: Sabine Jagodzinski: 1595–202? Frühneuzeitliche Kunstdenkmäler in der Oblast Lwiw

  • 24.06.2022: Hanna Rudyk: Bohdan and Varvara Khanenko, their Universal Collection and the Launch of Public Museums in Kyiv on the Turn of the 19th-20th Century

  • 01.07.2022: Pawel Leszkowitcz: Contemporary LGBTQ+ Arts and Visual Culture in Ukraine

  • 08.07.2022: Mykola Kuschnir: Synagogale Wandmalerei in der Bukowina. Eine vergessene volkstümliche Tradition

  • 15.07.2022: Veronika Skip: Die ukrainische Künstlerdiaspora in Deutschland und Amerika im Kontext des Schaffens von Svyatoslav Hordynsky, Edward Kozak und Petro Mehyk

Ausstellung des Studienprojektes "Neben der Spur"

Lupe

Neben der Spur reihen sich die Bahnhofsempfangsgebäude entlang der Zugstrecke Berlin-Hamburg aneinander. Wer aus dem Zug blickt, sieht sie auftauchen und verschwinden wie Traumbilder aus jenen Tagen, als die Eisenbahn das Empfinden für Zeit und Raum revolutionierte.

Vom Glanz des 19. Jahrhunderts ist kaum noch etwas übrig. Im Zuge ökonomischer Umstrukturierungen der Deutschen Bahn wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Bahnhofsgebäude verkauft. Während sie mancherorts mit neuem Leben erfüllt wurden und heute z. B. eine Pension, Touristeninformation oder Gewerbe beherbergen, verfallen andere zusehends. Mit der Frage, wie eine Umnutzung und Inwertsetzung von Bahnhofsempfangsgebäuden aus Sicht der Denkmalpflege erfolgen kann, haben sich die Studierenden im Rahmen eines Studienprojekts im Wintersemester 2019/18 im Fachgebiet Denkmalpflege am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin befasst.

Die Ausstellung thematisiert die kulturhistorische Bedeutung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg sowie insbesondere der leerstehenden Empfangsgebäude in Friesack, Paulinenaue und Neustadt (Dosse). Sie ist Teil einer Sammlung von Ideen zur Inwertsetzung, die vor allem die lokalen Akteure ermächtigen soll, die Empfangsgebäude wieder wahrzunehmen und als Teil ihrer Geschichte sich anzueignen. Weitere Ergebnisse des Projekts sind Anleitungen für Aktionstage und eine Handreichung zu Best Practice-Beispielen inklusive Ansätzen zur Entwicklung der Gebäude.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 02. März 2019 um 15 Uhr mit einer Vernissage bei Kaffee und Kuchen eröffnet und wird im Anschluss zwei Wochen lang im Schaufenster des Ladengeschäfts Marktstraße 2 in Friesack zu sehen sein.

Zusatzinformationen / Extras

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