TU Berlin

Fachgebiet DenkmalpflegeVon Seerosen und Himmelsspiegeln

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Von Seerosen und Himmelsspiegeln

Teiche und Wasserbecken in Gartenanlagen des 20. Jahrhunderts

Wasser spielt in der Gartengestaltung von jeher eine große Rolle, es wird verschiedentlich sogar als Seele der Gärten bezeichnet. Das stehende Wasser, in Form von Teichanlagen und Wasserbecken, hat dabei meist zwei wesentliche Funktionen, die eine als besonderer Pflanzenstandort und die andere als „Lichtfänger“, als Spiegel für Himmel, Wolken und die Gegenstände der Umgebung.
In dieser Arbeit sollen die Gestaltungsformen und typischen Merkmale von Teichanlagen und Wasserbecken in der deutschen Gartengestaltung des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt stehen. Es soll herausgearbeitet werden, welche Formen und Typen vorkommen, ob sie in allen Gärten oder nur in speziellen Anlagen auftreten, welche Gestaltungsgrundsätze formuliert wurden und in welchen Zeiten bestimmte Wasseranlagen prägend oder „modern“ waren. Dabei gilt es sowohl Form und Materialität als auch die Pflanzenaustattung der Teichanlagen und Wasserbecken zu betrachten. Aus diesen Merkmalen sollte eine sinnvolle Kategorisierung erfolgen, die mit entsprechenden Bildbeispielen/Skizzen anschaulich gemacht wird. Sowohl die Material- als auch die Pflanzenverwendung in der und um die Wasseranlage soll detailliert untersucht und dargelegt werden. Im Zentrum der Analyse sollten schon aufgrund der Quellenlage private Hausgärten stehen, ein Blick auf öffentliche Anlagen kann aber auch geboten sein.
Die genaue Kenntnis über die Entwicklung von Form und Ausführung von Wasseranlagen ist eine wichtige Grundlage für eine angemessene gartendenkmalpflegerische Behandlung derartiger Objekte. Welchen Einfluss könnten die Arbeitsergebnisse auf aktuelle Maßnahmen an Wasserbecken in historischen Gärten haben?

Bearbeiter: Maximilian Kindt

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