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TU Berlin

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Geschichte, Bestand und Entwicklung der ehemaligen Reinickendorfer Gartenarbeitsschule

Auf dem Gelände des vormaligen Zwangsarbeiterlagers „Krumpuhler Weg“ in Berlin Reinickendorf wurde 1954 von dem Leiter der Volkshochschule Günter Meyer eine Gartenarbeitschule eingerichtet. Solche Gartenarbeitsschulen sollten besonders in Großstädten den Stadtkindern einen Ort bieten, an dem sie zur Natur zurückfinden, indem sie Pflanzen kennen lernen und anbauen. Die Gartenarbeitsschule beinhaltete eine umfangreiche Sammlung einheimischer und exotischer Pflanzen und entwickelte sich so in Teilen zu einem beispielhaften botanischen Garten. Im Jahr 1995 wurden – der Mehrschichtigkeit des Ortes gerecht werdend – sowohl die Überreste des Barackenlagers als auch die Gartenarbeitsschule als Denkmal ausgewiesen. Trotzdem wurde nach der Einstellung der Schule aus finanziellen Gründen die südliche Hälfte des Grundstücks als Bauland verkauft. Der gestalterisch bedeutsamere nördliche Teil wurde ab dem Jahr 1996 an einen Verein verpachtet. Durch mangelnde Pflege veränderte sich der Garten im Laufe der Zeit jedoch zusehends. Aktuell besteht seitens des Bezirksamtes der Wunsch, wieder einen Zustand des Gartens herzustellen, der seiner Denkmalbedeutung angemessen ist.

Die Diplomarbeit soll aufbauend auf der Darstellung der historischen Entwicklung und des heutigen Zustandes ein Konzept entwickeln, wie künftig mit diesem Gartendenkmal umgegangen werden kann. Im Rahmen der Bestandsanalyse ist die künstlerische und historische Bedeutung des Schulgeländes im Vergleich mit Vorbildern (Botanischer Garten Dahlem) und anderen Gartenarbeitsschulen Berlins herauszuarbeiten. Das Pflege- und Entwicklungskonzept hat die aktuellen Rahmenbedingungen, vor allem geringe finanzielle Mittel für die Unterhaltung, zu berücksichtigen.

Bearbeiterin: Steffi Fackelmann

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